Forschung ist messbar: Der "Impact Factor"

Auch in der biomedizinischen und klinischen Forschung wird Wissen gemessen und bewertet. Das Gütesiegel wissenschaftlicher Publikationen heißt „Impact Factor“ (IF). Dieser hat sich als Anhaltspunkt für die Qualität einer Arbeit etabliert, da die hohe Zahl wissenschaftlicher Artikel in einem Meer von Zeitschriften nicht mehr überschaubar ist. Diese internationale Größe wurde vom Institute for Scientific Information (ISI), der weltweit umfassensten multidisziplinären Datenbank der Naturwissenschaften eingeführt. Der IF ermittelt sich aus Artikeldatenbanken wie dem „Web of Science“ und misst, wie oft andere Zeitschriften einen Artikel aus ihr zitieren. Je höher der IF, desto angesehener ist eine Fachzeitschrift und mit ihr die Qualifikation der publizierenden Autoren.

Weitere Kriterien für die Bewertung einer wissenschaftlichen Zeitschrift sind z.B., ob die Zeitschrift mit einer kollegialen Überprüfung, dem sogenannten „Peer-Review“-Verfahren arbeitet, ob sie international zugänglich ist, sie regelmäßig erscheint und die Artikel in der heutigen Wissenschaftssprache Englisch verfasst sind.

Der IF eignet sich jedoch nicht, große Fachdisziplinen mit höheren Zitierfrequenzen mit kleineren zu vergleichen. Daher gilt für einen möglichst objektiven Einsatz dieses Qualitätsmaßes, dass nur Leistungen innerhalb eines thematisch ähnlichen Fachgebietes - wie z.B. der Krebsforschung oder als deren Subdisziplin der Tumorforschung im Kopf-Hals-Bereich - verglichen werden dürfen.

So fügen sich die aus Förderprojekten der Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals bisher hervorgegangenen Veröffentlichungen gut in die nationale und internationale onkologische Forschungslandschaft ein.

» Beispiel: Publikationsliste von Prof. R. Stauber.

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