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Die im Kopf-Hals-Bereich vorkommenden bösartigen Tumore gehören zu den am meisten gefürchteten Krebserkrankungen. Diese Kopf-Hals-Tumore nehmen dramatisch zu und haben gegenüber 1970 folgende Entwicklung gezeigt:
- 7 mal so viele Tumore im Mundboden- und im unteren Schlundbereich.
- 3 mal so viele Tumore der Zunge.
- 2 mal so viele Tumore im Rachenring.
- 1,25 mal so viele Kehlkopfkrebse.
Die heutigen Therapieansätze bei Kopf-Hals-Tumoren haben folgende Schwerpunkte:
- Früherkennung von bösartigen Tumoren im Kopf-Hals-Bereich.
- Verbesserte Behandlungsmethoden mit Erhalt von Organfunktionen (z. B. Stimmerhalt bei Kehlkopfeingriffen) und Aussehen (v. a. Gesicht und Augen).
- Erhaltung des sozialen Umfelds und der Arbeitsfähigkeit.
Trotz der Gefährlichkeit der bösartigen Kopf-Hals-Tumore wird die Erforschung ihrer Behandlungsmethoden bisher nicht angemessen unterstützt. Dies gilt vor allem für bösartige Tumore im Kopf-Halsbereich bei Kindern.
» Aus dieser Notwendigkeit heraus werden die Grundsätze der Stiftungsziele definiert. [mehr]


