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Details
09.11.09

„Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals“ unterstützt klinische Forschungsprojekte junger Wissenschaftlerinnen

Erstmals in der Geschichte der Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals wird dieses Jahr für ein Forschungsprojekt der Alexander-Karl-Preis ausgelobt. Tumore im Kopf-Hals-Bereich haben trotz Fortschritt in der Medizin während der letzten Jahre immer noch eine eingeschränkte Prognose und führen auch bei erfolgreicher Therapie zu Beeinträchtigung des Schluck- und Sprechapparates und einer Begrenzung der Lebensqualität. Die Tumorstiftung Kopf-Hals hat es sich seit nunmehr 16 Jahren zum Ziel gesetzt, die Erforschung dieser Erkrankungen zu unterstützen und schreibt hierzu bundesweit jährlich Forschungsstipendien aus. Der Ausschreibung folgten im Jahre 2009 30 Antragssteller von 16 deutschen Universitäten und zwar mit einer Antragsumme von 1,1 Mio. Euro. Die Anträge wurden einem Gutachtergremium, bestehend aus Frau Prof. Jäger, Nordwest-Krankenhaus Frankfurt, Herrn Prof. Thelen, emeritierter Direktor der Abteilung für Röntgendiagnostik und Strahlentherapie der Universität Mainz, und Herrn Prof. Mann, Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik in Mainz, vorgelegt. Die Beurteilung der einzelnen Anträge erfolgte durch jeden Gutachter unabhängig. Bewertungskriterien waren wissenschaftliche Aktualität des Forschungsprojektes, Vorarbeiten des Antragsstellers, Realisierbarkeit des Projektes in einem überschaubaren Zeitrahmen und Nachvollziehbarkeit der beantragten Fördersumme. Erstmalig wurde in diesem Jahr auch für ein Forschungsprojekt der Alexander-Karl-Preis ausgelobt. Dieser Preis wurde durch die großzügige Unterstützung des ehemaligen und leider verstorbenen Kuratoriumsmitgliedes Herrn Alexander Karl gestiftet und soll jährlich vergeben werden. Der Empfänger des Alexander-Karl-Preises 2009 ist Frau Dr. Annette Affolter aus der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik Mainz für ihr Projekt „Analyse von Mitogenkinase-Inhibitoren als Radiosensitizer bei Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereiches“. Frau Dr. Affolter ist eine erfolgreiche junge Wissenschaftlerin die vor ihrer Tätigkeit in der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik Mainz von 2005 - 2007 am britischen Cancer Institut in London gearbeitet hat. Unterstützung ihres Forschungsvorhabens erhält in diesem Jahr außerdem Frau Prof. Nicole Rotter, Leitende Oberärztin der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik Ulm, für ihr Projekt „Funktionelle Charakterisierung von Telomeren und Telomerase in Kopf-Hals-Tumoren“. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Department of Molecular Medicine und der Max-Planck-Forschungsgruppe über Stammzell-Alter unter Leitung von Herrn Prof. Karl Lenhard Rudolph in Ulm durchgeführt werden. Frau Prof. Rotter ist sowohl Medizinerin als auch Gesundheitsökonomin, wozu sie in Oestrich-Winkel ausgebildet wurde. Sie war ein Jahr wissenschaftlich an der University of Massachusetts in den USA tätig. Ebenfalls unterstützt wird das Forschungsvorhaben von Frau Verena Fetz, Dipl. Biologin an der Sektion molekulare und zelluläre Onkologie der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik Mainz. Das Thema ihres Forschungsprojektes heißt „Molekulare Wirkmechanismen und therapeutische Bedeutung der iNOS/Survivin-Achse bei Kopf-Hals-Tumoren“. Frau Verena Fetz studierte Molekulargenetik, Biochemie und Biophysik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und ist seit März 2007 mit ihrer Doktorarbeit, Thema „Apoptose Inhibitor Survivin – molekulare Wirkmechanismen und therapeutisches Potential“ beschäftigt.

Kontakt

Stiftung Tumorforschung
Kopf-Hals
Steinkopfstraße 16
65207 Wiesbaden

Tel: +49 (0) 611 262 301 38

Mail: info[AT]stiftung-tumorforschung.de

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