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20.07.09

„Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals“ fördert klinische Forschungsprojekte

Mainzer Krebs-Forscher arbeiten an verbesserten Diagnosen und Therapien - Spende unterstützt Mainzer HNO-Klinik
Mit einer Spende in Höhe von je 25.000 EUR unterstützt die Stiftung „Tumorforschung Kopf-Hals“ zwei Forschungsprojekte an der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik (HNO) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Richard Patzke, und die Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Wolf Mann und Peter Ditsch übergaben die Schecks an die Forschergruppen um Prof. Dr. Roland Stauber und Privatdozent Dr. Jürgen Brieger.

Die beiden jetzt geförderten Vorhaben – welche die „Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation“ erst vor einem Monat ausgezeichnet hat - befassen sich mit der Isolierung, Charakterisierung und Modulierung von Tumorstammzellen. Ihre Arbeit lässt auf eine bessere Diagnostik und eine individualisierten Therapie von Tumorerkrankungen hoffen.

Wie der Direktor der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Wolf Mann erläuterte, befasst sich Professor Dr. Roland Stauber mit der Rolle von Krebs-Stammzellen bei Tumoren im Kopf- und Halsbereich. Neuesten Erkenntnissen zufolge sind Tumorzellen hierarchisch gegliedert, mit einer Tumorstammzelle an der Spitze und den davon abgeleiteten Tumorzellen darunter stehend. Somit scheinen nur wenige solcher „Pilotzellen“ für das Wachstum und letztendlich auch für den klinischen Verlauf von Kopf-Hals-Tumoren maßgeblich mitverantwortlich zu sein. Gelänge es, sie auszuschalten, wäre das ein Hoffnungsträger für eine verbesserte Diagnose und neue Krebstherapien.

Dr. Jürgen Brieger befasst sich mit der Frage, ob die Aktivierung von Genen, die das Tumorwachstum unterdrücken, durch Medikamente beeinflussbar ist. Werden Gene, die das Wachstum von Zellen kontrollieren, ausgeschaltet, so kommt es zum Krebs. Auch bei Kopf-Hals-Tumoren findet man solche inaktivierten Kontrollgene. Diese sogenannten Tumorsuppressorgene wollen die Forscher mit einem Medikament wieder anschalten, in der Hoffnung, damit Krebszellen zum Absterben zu bringen.

Kontakt

Stiftung Tumorforschung
Kopf-Hals
Steinkopfstraße 16
65207 Wiesbaden

Tel: +49 (0) 611 262 301 38

Mail: info[AT]stiftung-tumorforschung.de

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